Gedichte über Sterne, Nacht, Sonne      |
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Gedichte über Sterne, Nacht, Sonne
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Der Stern
. . * + * * . . + * * + + . * * +
Einst stand einmal ein kleiner Stern
Am blauen Himmel soweit fern.
Er fühlte sich so sehr allein
Und wollte nicht mehr traurig sein.
+ . + + * * . + * + . * . . * *
Die anderen Sterne ringsumher,
Die glitzerten wie Gold so sehr.
Erstrahlten hell in edlem Schein
Von einer Schönheit, sanft und rein.
* + * . * * * . + * . . * * + *
Dem Sternlein war das Herz so schwer,
Die Anderen, ja, die glänzten sehr.
'Und ich, ich armer kleiner Wicht,
Zum Funkeln taug ich nie und nicht.'
* + . . * + * . . * + * + + . * .
Er weinte dann, der kleine Stern
Am dunklen Himmel so weit fern,
Als plötzlich eine Stimme klingt,
Die ihm auf einmal Hoffnung bringt:
* . + + . * . * + . . * + . * + + *
'Du dummer, kleiner Sternenmann,
Was fängst Du so zu weinen an?
Sieh Dich mal an, Du bist zwar klein,
Dein Herz ist aber hell und rein!'
+ . * * . * . + + * + . * . + * * +
Die Stimme, die kam aus dem Mond,
Wo ewig schon ein Männlein wohnt.
Es galt als weise, sanft und gut.
Und machte unserem Sternlein Mut.
. * . . * + . * * + . . + * + . * +
'Nun hör mal zu, mein lieber Stern
Die Antwort, die liegt gar nicht fern.
Die Anderen glänzen außen sehr
Doch Du glänzt innen umso mehr.
. * + . * . + + * . * . + * * . * +
Mach auf dein Herz, verzage nicht!
Du findest Hoffnung, Wärme, Licht
Und nur die Liebe stets gewinnt,
Wenn alle Schönheit längst verrinnt.'
. . * . * + * . . + * * * + . * + *
Von nun an stand ein kleiner Stern
Am blauen Himmel, soweit fern -
Von einer Liebe eingehüllt,
Die alle Galaxien füllt.
von dakkel
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27.06.2007 11:51 |
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Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
daß Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!
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27.06.2007 11:55 |
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Der Abend naht durch lichte Zweige,
Auf alten Pfaden, sanft wie Seide.
Es kommt mir vor, als wäre es vor Jahren,
Dass wir hier im Wald zusammen waren.
Leichter Nebel schwingt in feuchter Luft
Und mittendrin ein lieblich Rosenduft;
Doch die Stunden die wir hatten,
Liegen nun dort vorn - im Schatten.
Dieser lauert zwischen all den hohen Bäumen,
Da hilft auch nichts von Schönem nur zu träumen,
Nein, ich will die Zeit nicht schon vergessen,
Obwohl längst nicht mehr von Dir besessen.
Sehnsucht nach des Tages letztem Licht
Treibt mich vorwärts, lässt mich stolpern,
Wieder fangen, dass das Herz mir sticht,
Bis zum letzten Schein, bis zu Ende dieses Holpern.
Aufgesogen von der Dunkelheit, nur das Pochen in den Ohren,
Welches dröhnt in meiner Seel´ so stumpf.
Die Zeit, die Welt und all die Lieben bald verloren,
Lässt erkennen dieses Ufer - einen Sumpf.
Plötzlich jenes schwache Leuchten, Singen,
Bekannte Töne aus der Tiefe dringen,
Die Erinnerung kommt langsam wieder
Und ich lege mich im Wasser nieder.
Entfernt nun das Bekannte, so weit, so schwach,
Nehme ich doch wahr, ganz deutlich und auch wach:
Das Licht war ich, der Rest war Schein,
Nun ist es zu spät, ich werde nie mehr sein.
von franzi13
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27.06.2007 12:13 |
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Der Abend gleitet sanft dem Ende entgegen,
und die müden Glieder kommen allmählich zur Ruh.
der Staub des Tages beginnt sich gemächlich zu legen,
bedeckt unser Hemd,
unsere Haut und auch die Schuh.
Mit hohem Bogen fliegen sie weg,
weit entfernt in ein fernes Versteck.
Schwer atmend öffnen wir das Hemd und die Hose,
zugleich drückt die Hitze uns in Pose.
Jede Bewegung ist schwer und müde zugleich,
will nur uns tragen ins Bettchen sogleich.
Die Hitze der Nacht,
läßt uns den Trouble vergessen,
will abgespült unter der Dusche...
Tropfen für Tropfen,
unsere Lebensgeister bemessen.
von Cat_Wheazle
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27.06.2007 12:17 |
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Am Rande einer Lichtung
Erscheinst traumleicht
und lichthell du,
Meine Waldfee.
Als weisses, weiches
Wesen umschwebst und
Streifst du mich,
Kaum spürbar
Erfüllst' die Luft mit
Seifenduft, Seidengeraschel
und Flammenhauch.
Du und ich im
Anhaltenden Schwebezustand,
Die Lichtung, der Wald, die Welt
Im blendenden Lichtschein
Der Liebe.
von franzi13
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27.06.2007 12:18 |
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Nachts wenn die Sonne verschwindet,
sich im Schlaf unruhig ein Kindlein windet.
es ruft die Mami und weint im schlaf,
ne Träne vor Glück ,
das Mamis Hand übers haar streichelt ihr brav.
Und draussen im Tal bricht langsam das licht,
Der Mond,
er blinzelt ihm sanft,
ins helle Gesicht.
Auch die Pfirsichblüten weinen im Morgenttau,
dicht aneinander gekuschelt,
fast müde und mau.
Die Pfirsichblüten tragen Trauer..,
oje,
dann leg ich mich sanft auf die Lauer,...
und seh,
wie sie ruhig und sacht mir zuhauchen...
gute Nacht.
bis ich geh...
von Cat_Wheazle
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27.06.2007 14:07 |
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Es war einmal ein kleiner Sonnenschein,
der unruhig stapfte von einem zum anderen Bein.
So unbekümmert und frech zog es ihn in die Welt hinaus,
voller Mut und im Herzen nirgendwo Graus.
Er wollte sie sehen,erleben und entdecken
die reizenden Feen ganz nah mal frech necken.
Dort oben macht er sicht ein Lager zurecht,
und strahlte auf jeden,
egal welchen Geschlechts.
Auch dunkle Wattewolken,
kalt und topfend schwer,
ließen ihn nicht bibbern im tosenden Wolkenmeer.
Plitschnass und dennoch innerlich froh,
zu finden ein Heim,
mit wärmenden Stroh.
von Cat_Wheazle
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27.06.2007 14:11 |
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Ein kleines bisschen Sonnenschein
Soll auch bei Dir zu finden sein.
Denn glücklich ist, wem Tag und Nacht
Die Sonne aus dem Herzen lacht.
Zwar gibt es auch mal dunkle Tage
Voll Leid und Kummer – keine Frage!
Doch bald, da kannst Du sicher sein
Bist wieder Du der Sonnenschein!
von franzi13
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27.06.2007 14:11 |
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Guten morgen,
mein kleiner Sonnenschein...
Gehts dir heute endlich wieder besser,
oder wetzt das Unwetter schon die Messer...
lass bitte wieder Licht und Hoffnung ins Herzlein herein.
Sollt nicht so leiden vor Schmerz,
allein heilen soll endlich dein wundervolles Herz..
Meine Hände tragen dich auf behutsame Weise,
denn du schläft ja noch ,
an einen wärmeren Ort,
so zart und endlich so leise...
Jeder Blick verklärt und doch neugierig zurück,
bringt eine Träne in meinem Gesicht vor Glück....
von Cat_Wheazle
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27.06.2007 14:13 |
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Irgendwo, in seinem Wolkenbett,
sich ein kleiner Sonnenschein regt,
verschlafen reibt er sich,
die Äuglein in seinem Gesicht.
Ein erstes Blinzeln,
ein erstes Öffnen der Augen,
was er sieht,
er kann es kaum glauben.
Überrascht schaut er sich um,
bemerkt den Menschen um ihn herum,
wundert sich, kann nicht verstehen,
was war denn, was ist geschehn.
Da er spürt einen Schmerz,
mitten im kleinen Herz,
greift hin mit seiner Hand
und spürt die Narben unter dem Gewand.
Wunden, vorher nicht gewesen,
von denen er durch Liebe genesen.
Jede Träne geweint aus Glück,
bringt ihn weiter ins Leben zurück.
Lassen ihn heller und heller erstrahlen,
schenken die Wärme an trüben Tagen,
Unwetter wird es zwar geben,
denn wie die Sonne,
muss auch der Regen leben.
Doch sei nicht traurig, fühl dich nicht allein,
denn über den Wolken gibt es ihn immer
den Sonnenschein.
von Maggi
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27.06.2007 14:14 |
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Ein kleiner Strahl von Sonnenschein,
scheint immer in Dein Herz hinein.
Zu jeder Zeit will ich leuchten für Dich,
keine Wolke stellt sich zwischen Dich und mich!
Mein Licht soll Dir leuchten Deinen Weg.
Es soll Dich führen über Brücke und Steg.
Über Hügel und durch Täler Dich begleiten.
Dich durch Dein ganzes Leben leiten!
Meine Wärme soll dich erwärmen in kalten Zeiten.
Soll Dir wohlige Wärme schenken und verbreiten.
Findest Du alles kalt und scheinst allein,
will ich Deine Heizung, dein Begleiter sein!
Nie soll es regnen in Deinem Leben.
Jede Wolke will ich Dir wegfegen.
Ich will immer für Dich da sein,
dein, Dich liebender Sonnenschein!
von franzi13
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27.06.2007 14:15 |
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Ein Anfang...
So kommst du zu mir und legst deine Waffen nieder.
Zu müde vom Kampf waren deine Glieder.
Und als ob ichs geahnt,
geh auf dich zu,
wie von Engelshand geführt,
der Weg ist gebahnt...
Ein Anfang wahrlich...,
und was für einer.
Er wird trotz Zwinkern auch nicht kleiner.
Da steht er nun,
wie ein kleena Hosenmatz,
und lacht mich so frech an....
der kleine Schatz.
Erst zaghaft und vorsichtig klein,
will der Tau ganz schnell bei mir sein.
Er ist so frisch und auch so rein,
selbst Sonnenstrahlen machen ihn nicht klein.
Suchend und manchmal auch entdeckend,
sich kitzelnd und auch ab und zu neckend,
geht er im Herzen Hand in Hand,
und zeigt dich mir gar Seelenverwand.
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27.06.2007 17:10 |
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Ein Unwetter, es brach herein
Ganz plötzlich, unerwartet
Brach es in die Zukunft ein
Zerbrach, was eben erst gestartet
Etwas wollt' uns beide trennen
Heftig zerrte es an Dir
Ich hatte Angst, begann zu rennen
Ließ mein Leben hinter mir
Ohne Dich will ich nicht leben
Dem wurd' ich nun gewahr
Um gegen die Vernunft zu streben
War mein Weg von nun an klar
Sie sahen es, doch unverstanden
Blieb mein Handeln doch verkannt
Sollte nicht im Chaos stranden
Obwohl die Liebe uns verband
Ich tat doch, was mir richtig schien
Trotze mit Dir der Gefahr
Wenn wir an einem Strange zieh'n
Werden wir unangreifbar
Das Gewitter zog vorbei
Es weht noch ein frischer Wind
Denn die Liebe macht uns frei
Wenn Du und ich zusammen sind
von franzi13
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27.06.2007 17:40 |
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Ich seh zum Himmel,
da sind keine Sterne mehr.
Ich seh das Ende des
Regenbogens nicht mehr.
Wonach darf ich mich sehnen?
Ich bin allein,
Niemand da zu dem ich gehöre.
Ich rufe in die Nacht,
doch Niemand hört es.
Am Ende des Regenbogens
Werde ich finden,
was ich suche.
Liebe, Geborgenheit, Seelenfrieden.
von baerchen1963
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27.06.2007 17:41 |
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Schau ich nach oben zum Himmel hinauf,
wird mir ganz übel und Kummer kommt auf.
Da seh ich das Meer so grau,groß...es kommt wieder,
und langsam füllen sich mit salzigen Nass meine Lider.
Ich möchte helfen und doch einmal verstehn,
weshalb muß jedesmal Liebe zerbersten und schmerzvoll so gehn.
Ist es denn wichtig,
oder nicht doch nichtig,
die Schuld einzuladen und zum anderen zu schieben.
Wo ist nur die Achtung voreinander geblieben...?
könnt ihr mir das sagen?
Oder habt auch ihr unzählige Fragen...
von Cat_Wheazle
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27.06.2007 17:58 |
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Langsam bahnt sich der Mond seinen Weg durch die tiefe Nacht,
unter seinen hellen Strahlen schon wieder aufgewacht.
Schaue sehnsüchtig in das warme Licht,
schade, nur Dich sehe ich hier nicht.
Müdigkeit lähmt mich und ich schlafe ein,
träume davon, wieder bei Dir zu sein.
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27.06.2007 19:28 |
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Still scheint der Mond in der Nacht
und ich habe gerade an dich gedacht.
Warum kannst Du nicht hier bei mir sein?
Denn ich fühle mich allein.
Ich liebe Dich viel zu sehr,
darum fühle ich mich auch so leer.
Ich vermisse Dich noch immer,
jetzt sitze ich in meinen Zimmer
und ich frage Dich liebst du mich?
Ich sehe Dich kaum, aber ich fühle es ist kein Traum.
Hoffentlich werde ich Dich wiedersehen,
dann werd ich einfach zu Dir gehen
Ich liebe dich!!!!!!
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27.06.2007 19:30 |
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Heute Nacht
ich weiß nicht
hab ich geträumt oder gewacht.
Ich habe Deine Hände auf meinen Brüsten gespürt,
habe gefühlt wie mich Deine Lippe zart berührt
Mein Körper fing an vor Lust zu beben,
ich fühlte mich so glücklich und befreit
wie noch nie zuvor in meinem Leben.
Du warst so behutsam und zärtlich zu mir,
in diesem Augenblick gehörte ich ganz Dir.
Und als ich am nächsten Morgen neben Dir aufgewacht,
da wusste ich,
ich hab eine wunderbare Nacht mit Dir verbracht.
von franzi13
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27.06.2007 22:55 |
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Gute Nacht
Du bist so müde,
der Tag hat dich geschafft
Um deine Augen legt sich sanft die Nacht
Dein schönes Gesicht im Mondschein
lässt alle Sorgen vergessen
ich schlafe glücklich ein
Die Sterne geben auf unsere Träume Acht
ein lebenswerter Tag wartet
der mit deinem Lächeln erwacht.
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28.06.2007 19:24 |
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Nachtspaziergang
Ich gehe traurig durch die Nacht
Minuten vorher noch gelacht
doch jetzt, jetzt bist Du schon gegangen
mein Blick durch Traurigkeit verhangen
ich laufe traurig durch die Nacht
Um mich herum ein Wust aus Schweigen
aus Einsamkeit, ich laß mich treiben
ich geh' durch leergefegte Gassen
durch regenfeuchte öde Strassen
und es umspinnt mich dichtes Schweigen
Neben mir, da hängen hoffnungslos herab
die Lampenköpfe, leuchtendvolles Käfergrab
ich seh im Dunst ihr fahles Licht
weil sie nicht können, weinen nicht
die Lampenköpfe, sondern hängen nur herab
Irgendwo da fährt ein Wagen,
alt klingt er und lautes Klagen
scheint sein Motor zu erheben
enden wird sein totes Leben
ich horche auf den alten Wagen
Und er verschwand, wie er gekommen
und wieder war ich nur allein - benommen
macht mich dies Verlassen-
sein in ausgestorbnen Straßen
woher, wohin mag ich wohl kommen?
Schließlich komm ich zum Nirgendwo der Stadt
ins Niemandsland der Ratten - hat
denn hier niemand seine Heimat?
Weiß denn hier niemand mir den Rat
zu weisen, hier im Nirgendwo der Stadt?
Doch, tönt da eine kalte Stimme aus einer Wand aus grauem Nichts
Ich kann Dir helfen, so vernimm den Rat und aus des grünen Lichtes
Schein da dringt zu mir ganz unverhofft die Weisung
zu tun, was er mir sage klingt mir wie Verheißung
des Niemands Stimme hier aus jener Wand aus grauem Nichts
So schreit ich vorwärts zum erwähnten Ort
und nehm die dunkelblaue Rose mit mir fort
höre nicht auf Geisterschreie
deren dunkle Macht ich leihe
mir zu meinen Zwecken nur von jenem ach so düstren Ort
Du, meine Verlobte, sollst sie haben,
sollst sie immer bei Dir tragen
als ein würdiges Versprechen
niemals unsren Bund zu brechen
Du, meine Liebe, sollst sie haben
Und bist Du untreu, welkt dahin die Rose und das Leben
Deines, meines und die Freude, die die Liebe uns gegeben
und ich muß meines Paktes Lohn
bezahlen an die Geister schon
vergeben meine Seele, als Preis ist es mir wert, mein Leben
Dir bleibt nichts dann, als zu trauern
jahrelang zu überdauern
in dem tristen Meer aus Trauer
bis er kommt, der kalte Schauer
der Dich holt, mit mir zu trauern
in Schattenreiches ewig unbezwungnen Mauern
von Darkman
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30.06.2007 00:11 |
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