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Das ändert sich im August |
eisi
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Das ändert sich im August
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Zum Monatsanfang gibt es wieder zahlreiche Neuregelungen: Für Fahranfänger gilt ein absolutes Alkoholverbot, in einigen Bundesländern greifen neue Regeln zum Nichtraucherschutz und bei der Rechtschreibreform endet die Übergangsfrist. Zudem erhöhen weitere Stromversorger ihre Preise und im Handel werden Milch, Butter, Käse und andere Molkereiprodukte deutlich teuerer. freenet.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.
Zum 1. August 2007 treten wieder zahlreiche Änderungen in Kraft. Dazu zählen unter anderem die ersten umfassenden Nichtraucherschutzgesetze, die in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern greifen. Rauchen ist hier ab sofort in Behörden, Schulen und Krankenhäuser verboten, in Baden-Württemberg und Niedersachsen zudem auch in Gaststätten. In Mecklenburg-Vorpommern wird der blaue Dunst in Gaststätten ab Januar 2008 untersagt. Jugendliche müssen zudem mindestens 18 Jahre alt sein, um Zigaretten kaufen zu dürfen. Bisher galt eine Altersgrenze von 16 Jahren.
Alkoholverbot für Fahranfänger
Im gesamten Bundesgebiet ändern sich hingegen die Promille-Regelungen für Fahranfänger. Künftig gilt für Fahrer unter 21 Jahren sowie für alle Führerscheinneulinge während ihrer zweijährigen Probezeit die Null-Promille-Grenze. Wer sich nicht daran hält, dem drohen drastische Strafen: Neben zwei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro winken eine Nachschulung und die Verlängerung der Probezeit von zwei auf vier Jahre. Für die übrigen Autofahrer bleibt es bei der 0,5 Promille-Grenze.
Preise Milchprodukte gehen durch die Decke
Verbraucher haben es bereits in den letzten Juli-Tagen bemerkt: Die Preise für Molkereiprodukte sind deutlich angestiegen. Nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes kostet ein Päckchen Butter künftig beispielsweise 1,19 Euro statt bisher 79 Cent. Der Quark werde 40 Prozent teurer, der Liter Milch 5 bis 10 Cent. Hintergrund sind die zum Monatsende ausgelaufenen Verträge zwischen den Molkereien und dem Handel. Dies hat zur Folge, dass die Preise für die produzierte Milch neu festgelegt werden.
Als Hauptgrund für die anstehende Preiserhöhung nennen die milchverarbeitenden Unternehmen die Rohstoffknappheit auf dem Weltmarkt. Dürreperioden in Australien und Ozeanien hätten zu einem starken Rückgang der dortigen Milchproduktion geführt. Zudem gebe es eine weltweit wachsende Nachfrage, vor allem aus dem asiatischen Raum und aus Russland. Manfred Schöpe, Agrarexperte am Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, sieht zudem auch den Handel als Preistreiber. Dieser habe die Gelegenheit erkannt und nutze die Gunst der Stunde "sehr geschickt - man kann auch sagen dreist - aus."
Lebensmittel werden deutlich teurer
Gerd Sonnleitner, Präsident des Bauernverbandes, schwört die Verbraucher bereits darauf ein, dass die Preise auch für andere Lebensmittel steigen werden. "Der Verbraucher muss sich daran gewöhnen, dass Nahrungsmittel teurer werden", so Sonnleitner gegenüber der "Passauer Neuen Presse". Geflügelfleisch werden teuerer, wegen der höheren Getreidekosten. Getreide ist ein Hauptfuttermittel in der Geflügelzucht. Die Getreidepreise befinden sich derzeit auf Rekordhöhen. Das liegt zum einen an der Verknappung der Anbauflächen für Getreide und schlechten Ernten. Auch andere Futtermittel werden teurer, was zu Preissteigerungen auch bei anderen Fleischsorten führen dürfte.
Sonnleitner hält die Preisanstiege jedoch für verkraftbar. "Im Durchschnitt gibt eine deutsche Familie heute nur noch zwölf Prozent ihres Einkommens für Ernährung aus - nach dem Krieg waren es über 50 Prozent". Außerdem wären die Preise für Nahrungsmittel im Vergleich zur Lohnentwicklung nur unterproportional gestiegen.
Bei den Strompreisen setzt sich die Preissteigerungswelle fort. Nachdem im Juli bereits 91 Stromversorger ihre Tarife angehoben haben, wollen zum 1. August mehr als 50 Anbieter nachziehen, wie der Branchendienst Verivox berichtet. Die Preissteigerung betrage im Schnitt knapp acht Prozent, die stärkste Erhöhung sogar 17,8 Prozent. Betroffen seien vor allem Kunden kleinerer und mittlerer Versorger.
Höhere Strompreise nicht einfach hinnehmen
Während die Versorger auf gestiegene Großhandelspreise verweisen, sehen Verbraucherschützer das Auslaufen der behördlichen Genehmigungspflicht für Stromtarife als Hauptgrund für die Preiserhöhungen. Sie raten dazu, die Strompreise zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln, auch wenn der Spareffekt gering sei.
Alternativ können Kunden auch den als überhöht empfundenen Preisaufschlag einfach von der Rechnung abziehen. Ihrem Versorger sollten sie in diesem Fall schriftlich mitteilen, dass sie auf Basis des Paragrafen 315 BGB handeln und den Nachweis der Billigkeit für die erhöhten Preise verlangen. Solange das nicht geschehen ist, darf der Versorger auch nicht die Versorgungseinstellung androhen oder gar vollziehen. Zudem lässt sich mit einigen Stromspar-Tricks viel Geld sparen.
Neue Ausbildungsberufe
Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres werden drei neue Ausbildungsberufe eingeführt. So können Jugendliche künftig den Beruf des Holz- und Bautenschützers lernen, die Lehre dauert drei Jahre. Ebenfalls neu sind die Berufsbilder mathematisch-technischer Softwareentwickler und Sportfachmann. Außerdem werden 18 bestehende Ausbildungsberufe modernisiert.
Rechtschreibreform
Ein Jahr nach Einführung der neuen Regeln tritt die überarbeitete Rechtschreibreform nun endgültig in Kraft. Damit endet in Deutschland die einjährige Übergangsfrist, in der die überholten Schreibweisen in den Schulen nicht als Fehler angerechnet wurden. Ab 1. August schreibt man beispielsweise wieder "abwärtsfahren" und "eislaufen" statt "abwärts fahren" und "Eis laufen". Zudem darf die Anrede "Du" und "Ihr" in Briefen wieder groß geschrieben werden und die Abtrennung von Einzelvokalen am Wortanfang oder Wortende - wie E-sel oder Bi-omüll - wird prinzipiell ausgeschlossen
Transplantationsgesetz
Mit dem ab 1. August geltenden Gewebegesetz soll die Entnahme und Übertragung von menschlichen Geweben sicherer und transparenter werden. Die neuen Vorschriften regeln die Entnahme und Untersuchung sowie Dokumentation und Rückverfolgung der Gewebe vom Empfänger bis zum Spender. Zudem ist künftig unter Beachtung ethischer Grundsätze auch die Transplantation von Knochenmark, embryonalen und fötalen Organen, Geweben und menschlichen Zellen möglich. Das Gewebegesetz regelt außerdem den Vorrang der Organspende vor der Gewebespende.
Zum Weiterlesen: Schärfere Bargeldkontrollen an den Grenzen
Bereits seit 15. Juni ist der Versuch, bare Geldvermögen am Fiskus vorbei ins Ausland zu schleusen, deutlich riskanter: Wer nun 10.000 Euro oder mehr in die EU ein- oder ausführen will, muss an der Grenze die Zöllner von sich aus informieren und Angaben zur Herkunft des Geldes machen. Bislang war dies erst bei 15.000 Euro notwendig. Zudem mussten höhere Summen nur auf Nachfrage gemeldet werden
__________________ Neid ist die höchste Form der Anerkennung
__________________ Auszeichnungen:

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03.08.2007 10:09 |
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Der Betreiber und die Moderatoren von nighttreff.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich durch den von eisi am 03.08.2007 um 10:09 verfassten Beitrag und berufen sich auf das TMG Abschnitt 3 / Verantwortlichkeit. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung |
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franzi13 unregistriert
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RE: Das ändert sich im August
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@Alkoholverbot für Fahranfänger
ich bin für striktes Alkoholverbot am steuer
schnaps und fahrzeug passen nun mal nicht zusammen generell 0,00 promille.
@Preise Milchprodukte
sind doch hausgemacht,erst werden prämien gezahlt für acker und wiesen stillegungen
jetzt zahlen wir die rechnungen dafür
das hebe ich alles mal in der schule gelehrt bekommen,wurde alber alles nicht für voll genommen
staatbürgerkunde - praktisch
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03.08.2007 10:26 |
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